Die Ziegelwand-Temperierung läßt keinen kalt

Mehr Behaglichkeit, weniger Heizkosten

Mit der Ziegewand-Temperierung heizen und kühlen

Das hohe Wärmespeichervermögen von Ziegelwänden hält Wohnräume im Sommer angenehm kühl und im Winter ausgeglichen warm. Diese positive Eigenschaft kann jetzt mit der Wienerberger Ziegelwand-Temperierung gesteuert und verstärkt werden.

Ähnlich einer Fußbodenheizung wird durch ein innenliegendes Rohrsystem die Ziegelwand thermisch aktiviert und so zum „Heizkörper". Diese Flächenheizung ergänzt hervorragend Radiator- oder Fußbodenheizungen in Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Gewerbebauten. Die einzelnen Rohrmodule können sehr einfach in den Planziegel Porotherm 25–38 SBZ eingebaut werden, die heute schon bei Trennwänden und Feuermauern eingesetzt werden. Außerdem eignet sich das System für alternative Heizsysteme mit Fernwärme, Solarenergie oder Biomasse und ist damit umweltschonend und sparsam. Alle Komponenten sind mit dem Mehrschicht-Verbundrohrsystem von Pipelife, Österreichs größtem Anbieter von Rohrsystemen, voll kompatibel.

 

Die Vorteile auf einen Blick

  • Angenehme Strahlungswärme: Durch die horizontale Abstrahlung wird der Großteil des menschlichen Körpers erreicht und nicht nur der Fußbereich
  • Höhere Luftfeuchtigkeit im Winter ist gleich angenehmes Raumklima das ganze Jahr
  • Kaum Staubkonvektion daher bestens geeignet für Allergiker
  • Einfache & schnelle Montage: Die Ziegelwand-Temperierung ist für die im Objektbau bewährten Wienerberger Planziegel Porotherm 25–38 SBZ ausgelegt
  • Mehr Flexibilität beim nachträglichen Bohren und Installieren: Die Mehrschichtverbundrohre liegen sicher im Inneren des Ziegels
  • Kein Raumverlust durch Radiatoren, somit mehr wertvoller Wohnraum
  • Ideal für Niedertemperatursysteme: Fernwärme, Wärmepumpen und Solarthermie
  • Absenkung der Raumlufttemperatur durch höhere Oberflächentemperaturen, Reduktion des Heizenergieverbrauchs von bis zu 25 % ist möglich
  • Heizen und Kühlen möglich: Zum Beispiel bei Einsatz einer Wärmepumpe mit Kühlfunktion oder mittels Fernkälte.

Wandtemperierungssystem

Der Einbau: leicht & schnell


Für den Einbau einer Ziegelwand-Temperierung reichen wenige Handgriffe. Auf Basis der Heizlastberechnung und der Bemessung der Wärmeabgabesysteme durch den Haustechnikplaner/Installateur errichtet der Baumeister die Rohbauwände und hängt danach die Elemente von oben in die Wand ein.
 

So wirds gemacht

Um die Rohrmodule bündig in die Ziegelwand einzuhängen, müssen die Ziegelstege der obersten Schar ausgeschnitten werden. Die Enden der Rohrmodule werden durch Bohrungen auf Höhe der Rohdecke aus der Ziegelwand geführt. So können die einzelnen Module später durch den Installateur leicht miteinander verbunden und dann angeschlossen werden.

Wenn die Deckenträger oder Deckenplatten verlegt sind, werden die Hohlräume zwischen Ziegeln und Rohrmodulen gemeinsam mit der Decke ausbetoniert. Da die flächenbezogene Masse der fertigen Wand etwa 450 kg/m2 beträgt, muss das in der Statik des Gebäudes gesondert berücksichtigt und eine sichere Lastabtragung gewährleistet werden. Die Dichtheitsprüfung und den Anschluss in die zentrale Heiz- und Kühlanlage übernimmt schließlich der Installateur.
 
 

 

Beispiel e4-Ziegelhaus 2020

Im e4-Ziegelhaus 2020, dem Gebäude, das zu 100% mit erneuerbaren Energieträgern versorgt wird, wurde die Ziegelwand-Temperierung als wichtiges Element bereits in der Konzeption und Planung der Haustechnik integriert.

Verwandte Inhalte